Seit zwei Wochen fängt Levi immer eifriger an uns Wörter nachzuplappern, oder sie zumindest zu imitieren. So bekommt er das Wort "Oma" einfach nicht richtig raus, ruft aber mit Begeisterung: "Amu, Amu!".
Zeit, seine ersten Worte mal festzuhalten-nicht auszudenken,ich würde die vergessen!
Es klingt aber auch einfach zu niedlich wie er spricht.
In order of apperance:
1. Mama (Dauerschleife)
2. Bapa (Papa)
3. Wahwah (Schnuller)
4. Daggi (Buggy)
5. Butta (Butter)
6. BrummBrumm (Auto, Motorrad, Flugzeug)
7. diverse Tiergeräusche (Esel, Kuh, Pferd, Katze, Hund, Alpaka, Schaf, Ziege, Vogel)
8. darunter der neue Favorit: Quack, Quack (Ente)
9. ladoladola (Schokolade)
10.BAGGA!
11. Pipi
12. A-a
13. Beebi (zeigt auf meinen Bauch)
14. und der Evergreen: Daaaaa!
Das ist noch nicht so viel und von Zweiwortsätzen noch keine Spur, aber es läuft! Irgendwann wird der Knoten platzen und das Kind uns mit einer äusserst gewählten Ausdrucksweise überraschen. Oder so.
Als mich kürzlich ein Bekannter, selbst Vater eines vierjährigen Plappermauls, fragte ob er schon spricht, antwortete ich wahrheitsgemäss mit "Nein. Ausser Mama und Papa noch nicht viel."
Daraufhin er: "SEI FROH!!!"
Übrigens gefällt es uns hier so gut, dass wir einfach noch ein Weilchen bleiben. Um genau zu sein, so lange bis mein Mann mit seinem Projekt hier fertig ist.
Und zu Hause wartet dann eine ganz neue, tolle Sache auf Levi: zweimal die Woche morgens Spielgruppe von neun bis zwölf. Ich bin gespannt!
Love, Blinki
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2013/09/09
2013/04/05
attachment parenting
In der aktuellen Printausgabe der Eltern geht es um die bedürfnisorientierte Erziehung: zehn Familien haben getestet, wie es ist, 20 Tage lang das Baby nach Bedarf zu stillen, im Familien-, oder Beistellbett schlafen zu lassen, das Kind in den Schlaf zu begleiten, es nicht schreien zu lassen und auch noch soviel wie möglich zu tragen.
Der zuständige Experte fragte sich vorher, ob sich wohl so viele Familien finden liessen, die sich auf ein Experiment dieser Art einlassen würden, da so ein Ansatz für die meisten Eltern heutzutage ja radikal erscheinen müsse. Passend dazu lautet der Titel auch provokant: 'Wenn das Baby der Boss ist'.
Also, bei uns ist niemand der Boss, und wenn überhaupt, dann mein Mann und ich- denn wir sind schliesslich die Erziehungsberechtigten. Und trotzdem wundert es mich, dass die oben genannten Punkte vielen Menschen anscheinend fremd, oder völlig neuartig erscheinen. Wir haben uns nie hingesetzt und festgelegt, wie genau wir unser Baby erziehen wollen. Liebevoll und konsequent, das war klar. Aber sonst? Das wollten wir auf uns zukommen lassen, und schauen was sich für alle drei gut anfühlt. Als Levi dann da war, erschien vieles der bedürfnisorientierten Erziehung einfach völlig natürlich und selbstverständlich. Und, ehrlich gesagt, auch einfach praktischer! So haben wir einfach aus dem Bauch heraus entschieden, das Kind im Beistellbett (und später im Familienbett) schlafen zu lassen. Weil das Kinderzimmer zu weit von unserem Schlafzimmer entfernt ist, und ich zum stillen nicht jedesmal aufstehen wollte. Eine Frau braucht ihren Schlaf-und am Anfang hat man davon ja eh viel zu wenig. Später dann war es einfach gemütlich (ich empfehle allerdings auch ein 1,80 Meter Bett wie bei uns). Den kleinen Wurm, gerade erst aus dem warmen, sicheren Bauch geschlüpft, ganz alleine in ein für ihn riesiges, weit von den Eltern entferntes Bett zu legen, hätten wir nicht übers Herz gebracht. Und stillen NICHT nach Bedarf-gibt es das überhaupt? Dann wäre ich ja übergelaufen, und wozu sollte man so ein kleines Wesen denn warten lassen? Wo Levi doch sowieso bei jedem Hüngerchen schon dachte, er würde verhungern und das auch lautstark kund getan hat. Dann stillt man halt mal unterwegs, na und? Muss ja nicht jeder sehen, wenn einem (so wie mir) das unangenehm ist. Ich sage nur soviel: Karstadt und C&A haben sehr geräumige Umziehkabinen! H&M kann ich nicht empfehlen, in dem Licht hatten sogar meine Oberarme Cellulite, und wenn man da sitzt und stillt, hat man genug Zeit jede Beule ausgiebig zu bewundern.
Schreien lassen kam sowieso nie in Frage, und da Levi sich am Anfang nicht ablegen liess, habe ich meinen Sohn die ersten Monate fast ausschliesslich getragen. Ich hatte das Gefühl, dass er die Nähe einfach brauchte, und da so ein kleiner Wurm erstmal ankommen muss in der Welt und sowieso nicht aus Berechnung schreit, habe ich ihm alle Nähe gegeben die er verlangte. Mich überrascht diese Diskussion auch insofern,als Dinge wie feste Mahlzeiten, schlafen im eigenen Bettchen oder der Kinderwagen alles Produkte der Moderne sind. Kinder sollen so früh wie möglich dazu erzogen werden selbstständig zu sein, und nicht zu nerven. Wehe, sie bringenden schön kultivierten Tagesablauf durcheinander! Aber warum? Kinder sind genau dafür da, sie brauchen viel Nähe, Zuwendung und Geborgenheit. Sie sind eben nicht sofort selbstständig, sonst hätte Mutter Natur es so eingerichtet, dass sie nach der Geburt wie ein kleines Fohlen einfach aufstehen und losrennen.
Ich habe das Gefühl, dass die Form des "attachment parenting", die wir (bisher unbewusst) verfolgen, aus unserem Baby ein sicheres, geborgenes und zufriedenes Kind gemacht hat. Natürlich respektiere ich alle anderen Ansätze,denn jedes Kind und jede Familie ist anders, würde mir aber wünschen, dass man nicht mehr als Exot gilt, wenn das Kind noch mit 15 Monaten im Elternbett schläft, es immer noch nicht schreien gelassen wird, und wir Abends bei ihm sitzen und ihn in den Schlaf begleiten. Nur tragen, tragen kann ich den kleinen Klops wirklich nicht mehr.
Was meint ihr dazu? Ich würde zu gerne eure Meinungen hören!
Love, Blinki
Der zuständige Experte fragte sich vorher, ob sich wohl so viele Familien finden liessen, die sich auf ein Experiment dieser Art einlassen würden, da so ein Ansatz für die meisten Eltern heutzutage ja radikal erscheinen müsse. Passend dazu lautet der Titel auch provokant: 'Wenn das Baby der Boss ist'.
Also, bei uns ist niemand der Boss, und wenn überhaupt, dann mein Mann und ich- denn wir sind schliesslich die Erziehungsberechtigten. Und trotzdem wundert es mich, dass die oben genannten Punkte vielen Menschen anscheinend fremd, oder völlig neuartig erscheinen. Wir haben uns nie hingesetzt und festgelegt, wie genau wir unser Baby erziehen wollen. Liebevoll und konsequent, das war klar. Aber sonst? Das wollten wir auf uns zukommen lassen, und schauen was sich für alle drei gut anfühlt. Als Levi dann da war, erschien vieles der bedürfnisorientierten Erziehung einfach völlig natürlich und selbstverständlich. Und, ehrlich gesagt, auch einfach praktischer! So haben wir einfach aus dem Bauch heraus entschieden, das Kind im Beistellbett (und später im Familienbett) schlafen zu lassen. Weil das Kinderzimmer zu weit von unserem Schlafzimmer entfernt ist, und ich zum stillen nicht jedesmal aufstehen wollte. Eine Frau braucht ihren Schlaf-und am Anfang hat man davon ja eh viel zu wenig. Später dann war es einfach gemütlich (ich empfehle allerdings auch ein 1,80 Meter Bett wie bei uns). Den kleinen Wurm, gerade erst aus dem warmen, sicheren Bauch geschlüpft, ganz alleine in ein für ihn riesiges, weit von den Eltern entferntes Bett zu legen, hätten wir nicht übers Herz gebracht. Und stillen NICHT nach Bedarf-gibt es das überhaupt? Dann wäre ich ja übergelaufen, und wozu sollte man so ein kleines Wesen denn warten lassen? Wo Levi doch sowieso bei jedem Hüngerchen schon dachte, er würde verhungern und das auch lautstark kund getan hat. Dann stillt man halt mal unterwegs, na und? Muss ja nicht jeder sehen, wenn einem (so wie mir) das unangenehm ist. Ich sage nur soviel: Karstadt und C&A haben sehr geräumige Umziehkabinen! H&M kann ich nicht empfehlen, in dem Licht hatten sogar meine Oberarme Cellulite, und wenn man da sitzt und stillt, hat man genug Zeit jede Beule ausgiebig zu bewundern.
Schreien lassen kam sowieso nie in Frage, und da Levi sich am Anfang nicht ablegen liess, habe ich meinen Sohn die ersten Monate fast ausschliesslich getragen. Ich hatte das Gefühl, dass er die Nähe einfach brauchte, und da so ein kleiner Wurm erstmal ankommen muss in der Welt und sowieso nicht aus Berechnung schreit, habe ich ihm alle Nähe gegeben die er verlangte. Mich überrascht diese Diskussion auch insofern,als Dinge wie feste Mahlzeiten, schlafen im eigenen Bettchen oder der Kinderwagen alles Produkte der Moderne sind. Kinder sollen so früh wie möglich dazu erzogen werden selbstständig zu sein, und nicht zu nerven. Wehe, sie bringenden schön kultivierten Tagesablauf durcheinander! Aber warum? Kinder sind genau dafür da, sie brauchen viel Nähe, Zuwendung und Geborgenheit. Sie sind eben nicht sofort selbstständig, sonst hätte Mutter Natur es so eingerichtet, dass sie nach der Geburt wie ein kleines Fohlen einfach aufstehen und losrennen.
Ich habe das Gefühl, dass die Form des "attachment parenting", die wir (bisher unbewusst) verfolgen, aus unserem Baby ein sicheres, geborgenes und zufriedenes Kind gemacht hat. Natürlich respektiere ich alle anderen Ansätze,denn jedes Kind und jede Familie ist anders, würde mir aber wünschen, dass man nicht mehr als Exot gilt, wenn das Kind noch mit 15 Monaten im Elternbett schläft, es immer noch nicht schreien gelassen wird, und wir Abends bei ihm sitzen und ihn in den Schlaf begleiten. Nur tragen, tragen kann ich den kleinen Klops wirklich nicht mehr.
Was meint ihr dazu? Ich würde zu gerne eure Meinungen hören!
Love, Blinki
2013/03/28
Momente...
...in denen man mittlerweile achselzuckend einfach weiterisst: wenn das Kind sich beim Abendbrot seelenruhig die Leberwurstbrot- Happen in den Body steckt und sich dann beigeistert kichernd auf der Brust rumtrommelt.
Frohe Ostertage!
Frohe Ostertage!
| auch hier konnte die Mutter Ruhe bewahren. Selber essen will gelernt sein! |
2013/02/23
Baby steps
Seit ein paar Tagen läuft Levi ganz alleine. Die ersten Versuche hat er ja schon Weihnachten hinter sich gebracht (siehe hier), aber jetzt läuft er ganz alleine, ohne seinen Rollator, und kreuz und quer durch die Wohnung. Wenn es ganz schnell gehen muss wird noch gekrabbelt, aber ansonsten wird gelaufen- die Arme in der Luft um das Gleichgewicht zu halten und im Gesicht ein verzücktes Lächeln: Mamaaaa, guck' mal, guck' mal, guck' mal!
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